Chor der Musikschule Eppstein-Rossert

 

Musikschule bekommt einen Chor

Am Dienstag legt Enikö Szendrey mit dem neuen Ensemble los — Mitstreiter können reinschnuppern

Einige Lehrer der Einrichtung sind schon dabei, zudem Sänger der ehemaligen Gruppe „Why Not". Ob das auch der neue Name wird?

Eppstein. Ob Unterricht, Tag der offenen Tür oder zuletzt die öffentliche Stadtverordnetenversammlung mit Ernennung der ersten Eppsteiner Ehrenbürger: Das neue Musikschulhaus lebt. Längst ist es zum Treffpunkt geworden, nicht nur für die rund 550 Schüler. Doch einige Lehrer wollen nun dem von der Reinhard & Sonja-Ernst-Stiftung gespendeten Haus gemeinsam mit Enikö Szendrey noch ein bisschen mehr Leben einhauchen. Sie werden einen Musikschulchor der Musikschule Eppstein-Rossert an den Start schicken.

Schon etwas geübt

„Ich wollte immer schon an der Musikschule einen Chor anbieten", sagt die in der Region bekannte Dirigentin, die in Ehlhalten wohnt und mehrere Gesangsgruppen in der Region leitet — von Auringen über Bremthal bis Eppstein. Und da traf es sich gut, dass einige Musikschullehrer eine ähnliche Idee hatten. „Da sind so viele gute Sänger unter den Kollegen", findet Enikö Szendrey. Gemeinsam gab die Gruppe schon mal kleine Kostproben beim Singen in der Talkirche am Weihnachtsmarkt oder beim „Tag des offenen Hauses" im neuen Domizil am Bahnhof.

Musiker begleiten

Und längst wollen die Sänger mehr. "Zu einem neuen Musikschulhaus gehört auch ein zeitgemäßer Chor", findet die Expertin. „Da nun auch fast alle Instrumente im wahrsten Sinne des Wortes ‚unter einem Dach' versammelt sind, wird es noch einfacher, für Auftritte die optimale Unterstützung zu finden — von der Blockflöte bis zur Band." So können sich die Gruppen gegenseitig begleiten — mal der Chor die Musiker und mal umgekehrt.
Da sie mit vielen Profis zusammenarbeiten wird, schwebt Enikö Szendrey schon ein entsprechendes musikalisches Niveau vor. Sie kündigt sogar an: „Natürlich wollen wir ein richtig großer Chor werden mit überregionaler Bedeutung." Daher seien Sänger aus der ganzen Region willkommen, schließlich sei das Musikschulhaus am Bahnhof und der B455 sehr verkehrsgünstig gelegen. Ein knappes Dutzend Mitglieder hat der neue Musikschulchor schon, wenn er sich am Dienstag, 7. März, von 20 bis 21.30 Uhr das erste Mal im neuen Schulhaus trifft. Da seien derzeit auch viele Männer dabei, Ziel sei aber schon ein gemischter Chor, betont die Leiterin. Aus ihrem ehemaligen Ruppertshainer Ensemble „Why Not" sind viele Mitglieder mit von der Partie. Enikö Szendrey lädt aber alle Interessenten zu einer Schnupperstunde ein. Geprobt wird zweimal im Monat — jeweils am ersten und dritten Dienstag.

Und was wird gesungen? „Zeitgemäß", sagt Enikö Szendrey, „viel moderne Literatur". Das kann von Swing über Gospel bis zu Pop und Klassik reichen. Sie wolle hier sehr auf die Gruppe eingehen, kündigt die Gesangslehrerin an, die viel Wert auf Stimmbildung legt. Offen ist noch, wie das „Baby" der Musikschule Eppstein-Rossert heißen soll. Szendrey könnte sich gut vorstellen, den Namen „Why Not" in der neuen Gruppe weiterleben zu lassen. Zwei bis drei Konzerte im Jahr könnte es geben. Beim großen Musikschulkonzert am 23. September soll der erste Auftritt sein.

Wer Interesse an diesem Projekt hat, kann dienstags reinschnuppern. Anmeldung bei der Musikschule, (0 61 98) 89 90 oder info@musikschule-eppstein-rossert.de ist willkommen. Fragen beantwortet Enikö Szendrey unter (0 61 98) 5 71 68 95 oder per Mail an canticles@t-online.de.

(Wein für Hoechster Kreisblatt 3.3.2017)

 

Musikschulchor – der Andere Chor!

Zu einem neuen Musikschulhaus gehört auch ein zeitgemäßer Chor, der jetzt in verkehrsgünstig  gelegenen eigenen Räumlichkeiten proben kann. Da nun auch fast alle Instrumente im wahrsten Sinne des Wortes „unter einem Dach“ versammelt  sind, wird es noch einfacher, für Auftritte die optimale Unterstützung  zu finden von der Blockflöte bis zur Bigband.
Die meisten Musiklehrer haben sich bereits versuchsweise als Chor erprobt, zuletzt beim „Tag des offenen Hauses“. Kaum war dieser Grundstock gelegt, ist der Popchor „Why Not“ spontan dazu gestoßen.
Natürlich wollen wir ein richtig großer Chor werden mit überregionaler Bedeutung. Deshalb sind alle zur Mitwirkung eingeladen, die schon immer singen wollten, dies aber aus irgendeinem Grund dann doch nicht getan haben.
Gesangslehrerin und Chorleiterin Enikö Szendrey wird den Chor inklusive Stimmbildung betreuen.
Geprobt wird ab dem 7. März jeden ersten und dritten Dienstag von 20:00 bis 21:30 Uhr.

Unverbindliche Anmeldung und/oder weitere Infos:- canticles@t-online.de - , Tel. 06198-5716895

 



Auftritte Chor der Musikschule (Auswahl)




Datum
Ort
Veranstaltung
Komponisten / Stücke (Auswahl)

Plakate, Programme

Presse, Fotos

Presse (in Auszügen)

23. August 2018

Rathaus Eppstein

Europart

Der Musikschul-Chor ließ den offiziellen Teil des Partnerschaftsabends mit den jazzigen und swingenden Melodien von „Blue Moon” und „Hit the Road Jack” ausklingen. Und dann gab es zur Feier des Tages sogar eine Premiere: Chorleiterin Ennikö Szendrey hatte mit ihren Sängerinnen und Sängern das Verschwisterungslied Langeais-Eppstein einstudiert. Gisela Rasper und Gertrud Löns, die diesmal nicht beim Fest dabei sein konnte, hatten es für die erste Städtepartnerschaft 1986 zwischen der französischen Stadt an der Loire und Eppstein gedichtet. „Wir hatten damals zwar die Texte vorbereitet, aber niemanden, der das Vorsingen übernahm”, erinnerte sich die 82-jährige Rasper. Diesmal stimmten viele im Publikum in die deutsche oder französische Version des Liedes ein und sangen mit.
Eppsteiner Zeitung 30.8.2018, S.9

17. Dezember 2017

Talkirche Eppstein

Weihnachtskonzert

 

23. September 2017

Musikschulhaus Eppstein

Schüler- und Lehrerkonzert

...präsentierte sich am Samstagnachmittag vor einem begeisterten Publikum...